{"id":2541,"date":"2023-10-05T18:01:43","date_gmt":"2023-10-05T16:01:43","guid":{"rendered":"https:\/\/artscool.ch\/?post_type=podcast&#038;p=2541"},"modified":"2024-10-04T12:38:45","modified_gmt":"2024-10-04T10:38:45","slug":"anna-yvonne-mueller","status":"publish","type":"podcast","link":"https:\/\/artscool.ch\/de\/podcast\/anna-yvonne-mueller\/","title":{"rendered":"Anna &amp; Yvonne Mueller"},"content":{"rendered":"<p class=\"has-small-font-size\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n<h3 style=\"padding-left: 40px;\">\u00a0<\/h3>\r\n<h3 style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Hallo zusammen! Mein Name ist Anna, ich bin siebzehn Jahre alt und ich komme aus Basel.<\/strong><\/h3>\r\n<h3>\u00a0<\/h3>\r\n<h3 style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Kunst bedeutet f\u00fcr mich Freiheit und Leidenschaft.<\/strong><\/h3>\r\n<h3 style=\"padding-left: 40px;\">\u00a0<\/h3>\r\n<p>Wir sind vor dem ersten Kunstwerk und das Geb\u00e4ude, in dem es sich befindet, ist sehr altmodisch. Ich sehe einen Handlauf an einer Treppe und dieser besteht aus Holz und ist in einem hellen lackierten Holz gemalt. Und nebendran befindet sich ein Fenster, was gr\u00fcne Details hat.<\/p>\r\n<p>Wir sind jetzt beim zweiten Teil des Werks. Ich sehe einen grauen Fensterrahmen mit beigen Stufen, die 3D sind. Die Textur sieht aus, als w\u00e4re sie aus Stein, aber sie ist nat\u00fcrlich gemalt. Man sieht den hinteren Teil des Fensters und sieht ein Licht, was sehr stark r\u00fcberkommt und sozusagen eine Lichtquelle ist, die so zu einem scheint.<\/p>\r\n<p>Wir sind jetzt beim dritten Kunstwerk im dritten Stock und ich sehe einen Handgriff an der Treppe mit Metallpfosten. Und die Treppen sind aufgeklappt so wie ein F\u00e4cher und beziehen sich ein bisschen auf die Ecke vom Raum.<\/p>\r\n<p>Das Kunstwerk heisst \u201cZeitRaum\u201d und ist von Yvonne Mueller. Das Werk befindet sich im Hauptgeb\u00e4ude der Berufsfachschule in Basel. Das Werk wurde 2014 realisiert. Das Werk besteht aus auf W\u00e4nde applizierten Photographien von Architekturdetails und skulptural ausgebildeten, treppenartigen Sitzm\u00f6glichkeiten. Die drei Kunstwerke in den verschiedenen Stockwerken sind ungef\u00e4hr drei bis f\u00fcnf Meter gross.<\/p>\r\n<p>Ich habe ein paar Fragen an die K\u00fcnstlerin Yvonne Mueller:<\/p>\r\n<p><strong>YVONNE MUELLER:<\/strong> Ja hallo Anna. Es freut mich sehr, dass du dich entschieden hast, \u00fcber meine Arbeit \u201cZeitRaum\u201d zu sprechen und dich mit ihr auseinanderzusetzen.<\/p>\r\n<p><strong>ANNA<\/strong> Ich frage mich, wie sie darauf gekommen ist, diese 3D Techniken einzusetzen und sich hat inspirieren lassen.<\/p>\r\n<p><strong>YVONNE MUELLER:<\/strong> In meiner k\u00fcnstlerischen Arbeit habe ich mich viel mit der Kombination von Malerei, Photographie und Objekten besch\u00e4ftigt und so Installationen im Raum geschaffen, also mit dieser Kombination der Zwei- und Dreidimensionalit\u00e4t. Ausgehend oftmals vom Raum selber, von Architekturdetails; und die Irritation, die dabei entsteht, also zum Beispiel wo h\u00f6rt die Zweidimensionalit\u00e4t auf, wo f\u00e4ngt die Dreidimensionalit\u00e4t an. Das sind so Punkte, die mich interessieren. Auch wenn man sich im Raum bewegt, wie sich das ganze verschiebt und ver\u00e4ndert.<\/p>\r\n<p>Meine Inspiration kam vom Schulhaus selber, also von der Architektur des Schulhauses. Ich habe ja die Fotoaufnahmen vor der Renovation der Innenr\u00e4ume gemacht. Ich wollte diesen Zeitraum festhalten, bevor es zu einer erneuten Ver\u00e4nderung der Innenr\u00e4ume kommt.<\/p>\r\n<p><strong>ANNA<\/strong> Ich frage mich, ob die Bilder mit \u00d6l- oder Acrylfarben gemalt wurden.<\/p>\r\n<p><strong>YVONNE MUELLER:<\/strong> Es sind keine gemalten Bilder, sondern es sind Photographien. Die Photographien habe ich dann auf ein spezielles Papier, also auf eine Phototapete drucken lassen und anschliessend wurde das in mehreren Bahnen auf die Wand gekleistert und der Nische entsprechend zugeschnitten.<\/p>\r\n<p><strong>ANNA<\/strong> Beim ersten Kunstwerk f\u00e4llt mir auf, dass sich das Gel\u00e4nder zu einer Treppe zieht, also zu einer Treppenstufe. Dar\u00fcber kann man ein bisschen lachen, weil das Treppengel\u00e4nder auch zur Treppe geh\u00f6rt und dadurch in eine Treppe hineinversetzt wird.<\/p>\r\n<p><strong>YVONNE MUELLER:<\/strong> Ja, genau. Ich habe den Handlauf, der auf der Photographie zu sehen ist, dann im dreidimensionalen Objekt weitergef\u00fchrt und genau gleich angemalt. So dass der Handlauf dann eigentlich auch zur Treppe wird. Die Idee war auch von der Nutzerschaft, oder der Wunsch, dass es Sitzm\u00f6glichkeiten gibt und hier habe ich dies so umgesetzt. Im zweiten Stock habe ich mehrere Stufen weiterf\u00fchrend vom Bild in den Raum gebaut und entsprechend der Originalfarbe der R\u00e4ume angemalt.<\/p>\r\n<p><strong>ANNA<\/strong> Beim dritten Werk w\u00fcrde mich interessieren, wie die K\u00fcnstlerin auf die Perspektive gekommen ist. Also, dass die Treppen sich auf der linken Seite befinden.<\/p>\r\n<p><strong>YVONNE MUELLER:<\/strong> Im dritten Stock war die Nische einiges kleiner und auch weniger tief, deshalb habe ich mich hier gegen eine Sitzm\u00f6glichkeit entschieden. Und die Photographie, die ist auch wiederum ein Treppengel\u00e4nder und einige Stufen. Das Bild habe ich um 90 Grad gedreht und das Objekt entspringt eigentlich der Aussenlinie der Treppe, verl\u00e4uft aber dann nicht parallel, also die Stufen, sondern ich wollte das auch wieder abstrahieren und habe die dann auf einen Punkt zulaufen lassen, so dass es zwar ein bisschen aussieht wie eine Treppe, aber irgendwie ist es doch keine. Und lustigerweise sieht das Objekt auch fast zweidimensionaler aus als die Photographie. Und das ist auch wieder ein Spiel mit der Wahrnehmung und der Irritation.<\/p>\r\n<p>Liebe Anna, vielen Dank f\u00fcr deine interessanten Fragen und ich hoffe, dass ich diese zu deiner Zufriedenheit beantworten konnte. Jedenfalls hoffe ich auch, dass dein Interesse an der Kunst erhalten bleibt und du weiterhin neugierig Arbeiten anschaust und dir Fragen dazu stellst.<\/p>\r\n<p>Alles Gute! Tsch\u00fcss!<\/p>\r\n\r\n<p>\u00b0\u00b0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-small-font-size\">\"ART'S COOL\" oder \"Art is cool\"!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-small-font-size\">Dies ist eine Begegnung mit einem zeitgen\u00f6ssischen Kunstwerk in der Schweiz, betrachtet, erkundet, und hinterfragt von jungen Menschen. Auf die Fragen der Jugendlichen geben wiederum die K\u00fcnstlerin oder der K\u00fcnstler auf ihre Weise eine Antwort. Ganz einfach, nicht?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-small-font-size\">In dieser zweiten Saison l\u00e4dt unser Podcast dich ein, Werke ausserhalb der \u00fcblichen Ausstellungsorte zu besuchen, meistens im Freien! Fast jede Woche entdecken wir gemeinsam eine k\u00fcnstlerische Sch\u00f6pfung, die irgendwo in der Schweiz im \u00f6ffentlichen Raum zu finden ist.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-small-font-size\">Heute ging es um \"ZeitRaum\" von<a href=\"https:\/\/www.yvonnemueller.net\">Yvonne Mueller<\/a>, untersucht vom neugierigen Blick von Anna. Verpasse nicht, das Kunstwerk in Wirklichkeit selber zu entdecken, und zwar in Basel beim Schulhaus der Berufsfachschule Basel.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-small-font-size\">Sammle zeitgen\u00f6ssische Kunst mit deinen Ohren! Die Webseite <a href=\"https:\/\/artscool.ch\/de\/\"><strong>artscool.ch\/de<\/strong><\/a> pr\u00e4sentiert alle Episoden, die seit Herbst 2021 ausgestrahlt wurden. Eine vielf\u00e4ltige und wachsende Sammlung! Ausserdem findest du dort alle Portraits der jugendlichen Fans der zeitgen\u00f6ssischen Kunst, die Kurzbiographien der interviewten K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler und die Bilder der Werke.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-small-font-size\">Falls du zur Verbreitung des Podcasts ART\u2019S COOL beitragen m\u00f6chtest, z\u00f6gere nicht\u2026 in deinem Umfeld dar\u00fcber zu sprechen, den Podcast auf deiner bevorzugten Plattform zu abonnieren und mit f\u00fcnf Sternen zu bewerten. Du kannst uns auch auf Instagram folgen unter dem Account <strong><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/young_pods\/\">young_pods<\/a>.<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-small-font-size\">Der Podcast ART\u2019S COOL wird realisiert und ausgestrahlt mit der grossz\u00fcgigen Unterst\u00fctzung der Loterie Romande, dem Migros-Kulturprozent, der Oertli-Stiftung, der Sandoz-Familienstiftung, den Kantonen Aargau, Basel-Stadt, Bern, Genf, Glarus, Graub\u00fcnden, Obwalden, Sankt Gallen, Solothurn, Thurgau, Waadt, Wallis, Zug, Z\u00fcrich, und den St\u00e4dten Winterthur, Yverdon-les-bains, Zug und Z\u00fcrich.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-small-font-size\">Mit der Stimme von Florence Grivel in der franz\u00f6sischen Version und Stephan Kyburz in der deutschen Version.<br \/>Musik and Sounddesign von Christophe Gonet.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-small-font-size\">Dies ist eine Produktion <a href=\"https:\/\/www.youngpods.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Young Pods<\/strong><\/span><\/a>.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Basel-Stadt, Hauptgeb\u00e4ude der Berufsschule: Anna ist mit dem Werk \"ZeitRaum\" von Yvonne Mueller verabredet. 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